Riccardo Pacifici e i finti aiuti a Gaza

Le confessioni di Riccardo Pacifici, presidente della Comunità ebraica romana, in merito all’inganno dei presunti "aiuti umanitari" a Gaza, compaiono adesso anche in tedesco. Questa volta manca la foto di Riccardo Pacifici assieme a Gianni Alemanno, che evidentemente non soddisfa il gusto tedesco.

Sostituiamo quindi con la foto di due signori dall’aspetto simile.

riccardo-pacifici_gianni-alemanno

Streit beim Zentralrat der Juden in Italien

Die italienische Zeitung "Il Manifesto" berichtete am Sonntag über einen pikanten Streit unter Vertretern der UCEI (Unione delle Communita ebraiche italiane – Vereinigung der jüdischen Gemeinden Italiens). Die UCEI hatte eine Aktion gestartet, wonach 300.000 Euro für die Opfer der aktuellen militärischen Zusammenstöße gespendet würden – 200.000 für die "Kinder und Menschen in Gaza" und 100.000 für die "Kinder und Zivilisten der Städten im Süden Israels, die von den Raketen der Hamas getroffen wurden". Die UCEI hatte in einer Pressemitteilung dabei betont, daß dies eine rein humanitäre Geste sei und damit keinerlei Urteil über Verantwortung und Ursachen des Konfliktes getroffen werde. Letzteres hatte offenbar den Zorn von Shimon Fargion, einem rechtsgerichteten, nach Jerusalem ausgewanderten italienischen Juden erregt. Der griff daraufhin Riccardo Pacifici, den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde von Rom, scharf an. Laut "Il Manifesto" soll Fargion Pacifici vorgeworfen haben, daß die Pressemittelung zu wenig für Israel Partei ergreife und außerdem den Umstand kritisiert, daß überhaupt Gelder der Gemeinde nach Gaza fließen sollen. Pacifici muß daraufhin in einer halböffentlichen Mailingliste, die dann bei Il Manifesto gelandet ist, geantwortet haben. Er unterstütze den Krieg in Gaza voll und ganz. Auch ein gewisser Faelino Luzon mischt sich ein und erklärt, diese “Geste der Menschlichkeit” sei im Voraus mit den hochrangigsten israelischen Verantwortlichen abgestimmt worden. Details könne er "aus offensichtlichen Gründen" nicht nennen.
Pacifici stellt klar worum es geht: "Ich kann Euch garantieren, daß die Aktion Medizin für die palestinensischen und israelischen Kinder zur Verfügung zu stellen rein mediale Gründe hatte und hat und nur für die mediale Schlacht zur Unterstützung Israels, die ab Montag (heute, Anm. B4RP) beginnen wird, benutzt wird".

Hier gibt es den Bericht des "Manifesto" auf italienisch (für Sprachkundige sind die Beschimpfungen Pacificis an die Adresse von Fargion lustig zu lesen. "STRONZOOOOO" versteht man aber sicher auch in Deutschland…):

http://files.splinder.com/16f989276695dd194fe372903b1f26db.pdf

Ich möchte an dieser Stelle betonen, daß ich ganz fest davon ausgehe, daß auch palästinensische Lobbyisten ähnlich heuchlerisch mit den Medien umgehen und Propaganda betreiben. Daß sich in dem Fall eben jüdische Nationalisten verplappert haben, liegt wohl eher an der Tatsache, daß es Italiener waren…

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3 Responses to Riccardo Pacifici e i finti aiuti a Gaza

  1. utente anonimo says:

    Ma perche’ il termine ” stronzo ” non lo hai tradotto :-) ?

  2. kelebek says:

    Mica l’ho tradotto io in tedesco. Mi sono occupato solo dell’inglese, dove ho cercato di rendere con filologica precisione le espressioni di Riccardo Pacifici.

    Miguel Martinez

  3. utente anonimo says:

    Ma poveri Blues Brothers! =(

    lamb-O

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